Umbau belastet Bilanz von Gerry Weber schwer

Der Umbau beim angeschlagenen Modekonzern Gerry Weber hat im ersten Halbjahr des Geschäftsjahres 2016/17 schwer auf dem Gewinn gelastet.

Unter dem Strich brach der Überschuss von 3 Millionen auf 1,7 Millionen Euro ein. (Foto: dpa)

Unter dem Strich brach der Überschuss von 3 Millionen auf 1,7 Millionen Euro ein, wie das Unternehmen am Mittwoch in Halle mitteilte. Konzernchef Ralf Weber sprach jedoch von ersten Erfolgen auf der Kostenseite, sodass das Ergebnis vor Steuern, Zinsen und Abschreibungen (Ebitda) vergleichsweise leicht um rund 3 Prozent auf 28,9 Millionen Euro zurückging. Wegen der Schließung von Filialen verringerte sich der Umsatz von November bis Ende April um 3,6 Prozent auf 427,8 Millionen Euro.

Für das Gesamtjahr, das nach Einschätzung von Analysten ein Übergangsjahr werden dürfte, sieht sich Gerry Weber voll im Plan. Der Konzern sei zuversichtlich, die selbst gesteckten Ziele zu erreichen, sagte Weber. Das Unternehmen rechnet mit einem Umsatzrückgang von 2 bis 4 Prozent und einem Ebitda zwischen 60 und 70 Millionen Euro, nach 77,3 Millionen ein Jahr zuvor.